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Mauerbau Gedenkstätte


Durch den intensiven Austausch mit der Verwaltung in Kobane hat sich eine Zusammenarbeit in der Planung der Gedenkstätte ergeben. Eine wichtige Brücke dabei ist sicher unser Vorstandsmitglied Nazeem, der auch der Museumsverwaltung angehört.


Immer wieder werden von der Bevölkerung Trümmerteile aus dem Gebiet der geplanten Gedenkstätte entnommen um sie beim Bau von neuen Gebäuden zu verwenden. Was dem Konzept zum Erhalt der Ruinenstätte zuwiderläuft. Aus diesem Grund möchte die Verwaltung zum Schutz dieser rundherum eine Mauer bauen.


Knapp ein Kilometer weg von den letzten Ruinen verläuft die Mauer der Türkei, die 800 km durch das ganze syrisch kurdische Grenzgebiet verläuft. Mit diesem hermetisch geschlossenen Bauwerk ist die Türkei bestrebt die kurdische Selbstverwaltung zu isolieren.


Unseres Erachtens ist es wichtig diesem isolativen Bauwerk eine Transparenz entgegen zusetzen um so auch die Bemühung zu einer freien und offenen Gesellschaft architektonisch darzustellen. So sind nun die ersten Entwürfe in Zusammenarbeit mit unserem Vereinsmitglied dem Architekten Martin Sturm entstanden.